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Stephan


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Veröffentlicht 09.05.2013, 13:47 - 025 - in "Mammoet" - [9046]
Hallo,

Mit dem Kauf des neuen 1.000-Tonnen Raupenkranes LR 11000 komplettiert das Kran- und Schwertransport-Unternehmen Mammoet die Baureihe der Liebherr-Raupenkrane aus dem Werk in Ehingen in seinem Fuhrpark.
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Gruß
Stephan

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Bevor ich mich wieder aufrege, ist es mir lieber scheißegal

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TDKv
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Veröffentlicht 13.05.2013, 23:40 - 026 - in "Mammoet" - [9077]
Und wenn man überlegt, was sonst noch allein an Raupenkranen im Einsatz ist bei Mammoet, dann kann man wirklich nur noch staunen ...
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Carsten Thevessen

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Der Beitrag wurde am 13.05.2013 um 23:41 Uhr von TDKv editiert.
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Veröffentlicht 15.05.2013, 09:04 - 027 - in "Mammoet" - [9087]

Zitat:
Am Samstag, den 21. September 2013, öffnet Mammoet von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr seine Türen für die Öffentlichkeit. An diesem Tag der offenen Tür können Sie mehr über die verschiedenen Aktivitäten erfahren, die Mammoet zu bieten hat. Es finden zahlreiche Vorführungen statt, während der Modellfahrzeugshow lernen Sie die neuesten Modelle kennen und auch ein buntes Unterhaltungsprogramm ist vorgesehen. Ein Tag, den Sie also nicht verpassen sollten!

Hier geht es direkt zum Anmeldeformular:
http://www.eventpartners04.nl/mammoet/Home.aspx?lang=de
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Carsten Thevessen

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Veröffentlicht 04.10.2013, 22:13 - 028 - in "Mammoet" - [9834]
Mammoet bringt neuen 600-Tonnen-Kran.

Mammoets- MTC15 -(Mobile Terminal Crane), ist ein Kran mit einer Tragkraft von 600 Tonnen und einem Lastmoment von 15.000 mt.

http://www.vertikal.net/de/news/artikel/18454/

Der Bodendruck des neuen Krans liegt bei zehn Tonnen pro Quadratmeter.
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Gruss

Kranfahrer-Meik
(...in der RUHE liegt die KRAFT!!)
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Der Beitrag wurde am 04.10.2013 um 22:15 Uhr von Kranfahrer-Meik editiert.
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Veröffentlicht 12.05.2014, 19:25 - 029 - in "Mammoet" - [11060]
Hatten wir das hier schon??

http://www.mammoetmaritime.com/
___

Gruss

Kranfahrer-Meik
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Veröffentlicht 12.05.2014, 23:14 - 030 - in "Mammoet" - [11070]
Schau mal in den ersten Post ....
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Carsten Thevessen

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TC3600


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Veröffentlicht 13.05.2014, 20:54 - 031 - in "Mammoet" - [11072]

Zitat:
TDKv postete
Schau mal in den ersten Post ....

Tja, bei der ganzen Nachrichtenflut die gepostet werden muss, kann man schon mal die Übersicht verlieren !
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Gruß TC3600

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Veröffentlicht 13.05.2014, 20:58 - 032 - in "Mammoet" - [11073]

Zitat:
TC3600 postete

Zitat:
TDKv postete
Schau mal in den ersten Post ....

Tja, bei der ganzen Nachrichtenflut die gepostet werden muss, kann man schon mal die Übersicht verlieren !

Gott sei Dank, haben wir ja Dich, der das alles überwacht.
(Und NICHTS zum Forum beiträgt)
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Gruss

Kranfahrer-Meik
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Veröffentlicht 21.12.2015, 20:27 - 033 - in "Mammoet" - [12603]
Neuer Liebherr-LTM-1400-7.1 für Mammoet-Deutschland.

"400 tonner for Mammoet Deutschland:"

http://www.vertikal.net/de/news/artikel/24531/
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Gruss

Kranfahrer-Meik
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Veröffentlicht 23.05.2016, 17:34 - 034 - in "Mammoet" - [13316]
Liebherr LR 11350 Raupenkran von Mammoet errichtet großen Near-Shore-Windpark auf dem IJsselmeer

Ein knappes Jahr lang war das IJsselmeer im Norden der Niederlande Schauplatz für einen ungewöhnlichen Einsatz eines Liebherr-Raupenkrans LR 11350. Dieser zweitstärkste Raupenkrantyp aus dem Werk in Ehingen erbaute von einer mächtigen Hubinsel aus den kompletten Windpark "Westermeerwind". Die Kran-Betreiberfirma Mammoet, Global Player im Schwerlast- und Krangewerbe mit umfangreicher Erfahrung in der Offshore-Windindustrie, stellte im Februar fristgerecht die letzte der 48 Siemens-Windkraftanlagen fertig.

Das kleine Städtchen Urk an der Südostküste des IJsselmeers diente von März letzten Jahres an als Heimathafen für den schwimmenden Raupenkran mit seiner sechsköpfigen Crew. Von hier aus startete die Mannschaft von Mammoet zusammen mit den Siemens-Monteuren bei ausreichend guter Witterung ihre Mission. Auf einer Länge von 15 Kilometern entlang der Ostküste dieses größten Binnensees der Niederlande und nur maximal einen Kilometer vom Ufer entfernt mussten 48 Windkraftanlagen der 3-Megawatt-Klasse errichtet werden. Nicht nur seine exzellente Windhöffigkeit machte den Standort für einen Windpark attraktiv. Auch die Tatsache, dass sich nach der Abtrennung vom Meer durch einen 30 Kilometer langen Deich im Jahr 1932 ein See aus Süßwasser gebildet hatte, ist gegenüber Offshore-Standorten mit Salzwasser von Vorteil.

Während der ersten Bauphase mussten gigantische Gründungspfähle mit fünf Meter Durchmesser 25 Meter tief in den Boden des nur wenige Meter tiefen Sees getrieben werden. 300 Tonnen Gewicht brachten die bis zu 40 Meter langen Monopiles auf die Waage. Der Liebherr-Raupenkran positionierte diese gewaltigen Rohre exakt bei einer Ausladung von 36 Metern. Bereits Ende Mai waren sämtliche Gründungs-Rohre gesetzt. Nach dem Einbau der technischen Ausstattung in die Fundamente und der Netzanbindung während der Sommermonate wurde ab September mit der Installation der Turmsegmente, Maschinenhäuser und Rotorsterne der letzte Abschnitt des Projekts in Angriff genommen. Um die Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 95 Metern montieren zu können, war der Gittermast des Liebherr LR 11350 auf 114 Meter verlängert worden.

Große Transportpontons, jeweils beladen mit dem zweigeteilten Anlagenturm und einem Maschinenhaus, wurden von Schleppschiffen vom Amsterdamer Hafen zur 60 Kilometer entfernten Baustelle gezogen. Die beiden 50 und 40 Meter hohen Turmstücke wurden dabei aufrecht stehend transportiert, wodurch der LR 11350 ohne Hilfskran die Bauteile anheben und direkt montieren konnte. Mit 150 Tonnen Gewicht war das untere Turmsegment hier der größte Lastfall für den Raupenkran. Für das Anheben und Kippen des Rotorsterns allerdings wurde die Unterstützung durch einen kleinen Schwimmkran erforderlich. Die Rotoren mit einem Durchmesser von 108 Metern waren an der gegenüberliegenden Küste des IJsselmeers fertig montiert und dann auf Lastschiffen angeliefert worden.

Oft starteten die Arbeiten noch bei Dunkelheit mit dem Einbau des unteren Turmstücks auf den Fundamentpfeiler. Im Idealfall konnte am Abend mit der Installation des Rotorsterns die Anlage dann komplettiert werden. Während der Wintermonate war die Witterung mit Stürmen und starkem Wind allerdings oft zu schlecht, um zur Montage auf den See auszurücken. Dennoch konnte das Projekt Ende Februar 2016 mit Fertigstellung der letzten Windkraftanlage erfolgreich und auch fristgerecht abgeschlossen werden. Schon im März erreichte der Windpark "Westermeerwind" mit einer Stromproduktion von 144 Megawatt erstmals seine volle Nennleistung.

Das professionelle Know-how der beteiligten Unternehmen und Teams sorgten für meist reibungslosen Ablauf und den schnellen Baufortschritt des Großprojekts. Die Zuverlässigkeit des eingesetzten Liebherr-Raupenkrans war hierbei ebenso von Bedeutung. "The LR 11350 worked without any problems“, kommentierte William Soeters, Projekt-Koordinator von Mammoet, den getanen Job des großen Krans aus Ehingen. Der niederländische Konzern hat vier Raupenkrane dieses Typs weltweit im Einsatz.

Liebherr LR 11350 Konfiguration:

Hauptmast (Phase I) 72 m
Hauptmast (Phase II) 114 m
Derrick-Ausleger 42 m
Zentralballast 30 t
Drehbühnenballast 300 t
Schwebeballast 200 t
größter Lastfall (Phase 1) 310 t bei 36 m Ausladung max.
größter Lastfall (Phase 2) 150 t bei 36 m Ausladung max.








Liebherr Pressemitteilung
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Carsten Thevessen

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Der Beitrag wurde am 23.05.2016 um 17:35 Uhr von TDKv editiert.
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Hebelmann


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Veröffentlicht 23.05.2016, 21:59 - 035 - in "Mammoet" - [13317]
Ich kann es mir einfach nicht verkneifen, sorry. Müsste wirklich auf meinen Fingern sitzen bleiben. Aber

Zitat:
Die Zuverlässigkeit des eingesetzten Liebherr-Raupenkrans war hierbei ebenso von Bedeutung. "The LR 11350 worked without any problems“, kommentierte William Soeters, Projekt-Koordinator von Mammoet, den getanen Job des großen Krans aus Ehingen.

zwingt mit irgendwie ein breites Grinsen ins Gesicht. Ist irgendwie sowas von dick aufgetragen, dass es sich, für mich, schon fast wie ein Wunder liest, dass der Kran das durchgehalten hat. 48 mal 5 mal, lass es 10mal sein, in knapp einem Jahr den haken rauf und runter und das ohne Probleme. Das ist echt eine Leistung. Frage mich, was man schreibt wenn eine Maschine 3-Schicht-Betrieb durchzuhalten hat.
/me sich wieder auf seine Fingerchen setzt

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Veröffentlicht 24.05.2016, 16:44 - 036 - in "Mammoet" - [13318]
Ich deute das eher als allgemeine Plattitüde ...
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Carsten Thevessen

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TC3600


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Veröffentlicht 24.05.2016, 17:40 - 037 - in "Mammoet" - [13319]

Zitat:
Hebelmann postete
Ich kann es mir einfach nicht verkneifen, sorry. Müsste wirklich auf meinen Fingern sitzen bleiben. Aber

Zitat:
Die Zuverlässigkeit des eingesetzten Liebherr-Raupenkrans war hierbei ebenso von Bedeutung. "The LR 11350 worked without any problems“, kommentierte William Soeters, Projekt-Koordinator von Mammoet, den getanen Job des großen Krans aus Ehingen.

zwingt mit irgendwie ein breites Grinsen ins Gesicht. Ist irgendwie sowas von dick aufgetragen, dass es sich, für mich, schon fast wie ein Wunder liest, dass der Kran das durchgehalten hat. 48 mal 5 mal, lass es 10mal sein, in knapp einem Jahr den haken rauf und runter und das ohne Probleme. Das ist echt eine Leistung. Frage mich, was man schreibt wenn eine Maschine 3-Schicht-Betrieb durchzuhalten hat.
/me sich wieder auf seine Fingerchen setzt

Geh mal davon aus, das LWE auch reichlich/ausreichend Service-Leute ab-/bereitgestellt hat, für den Fall der Fälle!
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Gruß TC3600

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Hebelmann


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Veröffentlicht 25.05.2016, 00:34 - 038 - in "Mammoet" - [13321]
@ TDKv
Ganz ehrlich? Sind, jedenfalls für mich, nahezu alle diese Einsatzberichte. Von den interessanten Dingen wird nie was gesagt. Wäre, finde ich mal, eher interessant wie das Teil auf seinen Ponton kommt, wie sich abstützt im Grund, wie umgebaut wird, wie das erste Teil verankert wird. Die Hübe? Steht doch schon vorher fest alles. Und gross Auswahl sich hinzustellen hat der Kran auch nicht.
Nur, das Teil kostet auch nen bisserl und in der Klasse wird noch vieles andere gemacht was problemlose Funktion voraussetzt. Von daher ist das, für mich der Topper und liest sich als ob soetwas nur selten passiert.
Klar, hat irgendwer bei Liebherr geschrieben und musst sich was aus ein paar Angaben aus den Fingern saugen. Aber auch da sollte man mal überlegen.

@TC3600
Ach so, für die waren da hinterm Kran die gelben Container? *breitschmunzel*

Will die Leistung nicht schmälern. Werbung braucht man auch. Aber eigentlich, eine Firma wie Mammoet, die machen doch noch ganz andere Sachen. Aber wird wohl wieder mal sein, dass ich das alles viel zu nüchtern sehe.

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TDKv
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Veröffentlicht 25.05.2016, 16:08 - 039 - in "Mammoet" - [13323]
Einen Raupenkran in der Größenordnung auf einem Ponton finde ich jetzt noch nicht so alltäglich zumal sowas ja auch deutlich schief gehen kann, wie wir in Alphen gesehen haben. Daher halte ich das durchaus für eine interessante Geschichte. Die von Dir angesprochenen Details wären natürlich auch interessant, würden aber wohl das Interesse der anvisierten Zielgruppe der PM sprengen. Als technisch Interessierter hat man andere Prioritäten als eine Marketing-Abteilung. Hat halt beides seine Existenzberechtigung.
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Carsten Thevessen

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Hebelmann


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Veröffentlicht 25.05.2016, 17:14 - 040 - in "Mammoet" - [13324]
Mit Alphen daarf man dies hier nicht vergleichen. Alphen, das waren wirklich Pontons. Hier ist es eine Hubinsel, die sich ja auf dem Untergrund abstützt. Damit ist das Eintauchen unter Last ja weg. Und das hat denen in Alphen ja wohl das Genick gebrochen.
Ähnlich wie hier wird es ja, soweit ich bisher gesehen habe, auch aauf der Nordsee gemacht. Bin nur noch nicht so wirklich dahintergekommen, wie die Kräfte in den Meeresboden abgeleitet werden. Schlamm trägt ja nicht so wirklich.
Ich denke mal, dass solch Pressemitteilungen nicht gerade in Welt der Frau oder Tolles Spielzeug für grosse Kerle erscheint sondern wohl eher in der Fachpresse. Und da wissen die Leser wohl sschon was man welchem Kran anbieten kann.

Und weil Alphen ja erwähnt wurde: Würde mich schon sehr interessieren was da ganz konkret wie abgelaufen ist. Habe mir die Videos schon zig mal angesehen und bin mir nicht sicher wie ich das alles werten soll.

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Kranwemo


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Veröffentlicht 25.05.2016, 20:51 - 041 - in "Mammoet" - [13326]

Zitat:
Hebelmann postete

Ähnlich wie hier wird es ja, soweit ich bisher gesehen habe, auch aauf der Nordsee gemacht. Bin nur noch nicht so wirklich dahintergekommen, wie die Kräfte in den Meeresboden abgeleitet werden. Schlamm trägt ja nicht so wirklich.

Moin Moin ,

ich meine Preloding nennt man das . Das heißt die Beine des Ponton oder Hubinsel werden auf dem Grund abgesetzt und belastet dann wird eine gewisse Zeit gewartet und dann werden die Beine wieder nachgefahren , dann wieder warten usw. solange bis man stabile Werte in der "Stützdruckanzeige" hat . Dieser Vorgang dauert einige Stunden , dabei sinken die "Abstützplatten" einige Meter in den Meeresboden ein . Die "Abstützplatten" zu meiner Offshorezeit waren 125qm groß .

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Hebelmann


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Veröffentlicht 25.05.2016, 21:57 - 042 - in "Mammoet" - [13327]
Preloading ist tatsächlich das Stichwort dazu. Soweit mein Englisch reicht, ist das so wie beschrieben. 125qm, gut grosses Einfamilienhaus, ist auch im Schlamm eine gute Grösse denk ich mal. Da geht durchaus schon was.
Danke.

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Stephan


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Veröffentlicht 26.05.2016, 13:22 - 043 - in "Mammoet" - [13331]
Jo 125 qm Platten, da meckert keiner mehr drüber
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Gruß
Stephan

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Vogel


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Veröffentlicht 26.05.2016, 18:08 - 044 - in "Mammoet" - [13334]
Die würden manchem Windpark aufm Festland gut stehen... grins..
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Kranwemo


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Veröffentlicht 26.05.2016, 19:25 - 045 - in "Mammoet" - [13336]

Zitat:
Hebelmann postete
Preloading ist tatsächlich das Stichwort dazu. Soweit mein Englisch reicht, ist das so wie beschrieben. 125qm, gut grosses Einfamilienhaus, ist auch im Schlamm eine gute Grösse denk ich mal. Da geht durchaus schon was.
Danke.

Zuviel Schlamm ist auch nicht gut , das kann sich jeder selbst ausrechnen ... In manchen Gebieten gehen die "Abstützplatten" so um die 10m ( auch mehr) in den Grund und werden natürlich während der Standzeit schön eingespült :-) wenn man dann fertig ist und die Beine wieder hochziehen möchte liegen da mal eben zig LKW Ladungen Sand/Schlamm drauf ....

Grüße Reiner

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Stephan


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Veröffentlicht 26.05.2016, 21:34 - 046 - in "Mammoet" - [13339]
Hallo Reiner,

wie dick sind diese Abstützplatten ?? Danke
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Gruß
Stephan

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Hebelmann


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Veröffentlicht 27.05.2016, 00:21 - 047 - in "Mammoet" - [13342]
Was ich da fand mit den 125qm wird auch nicht unbedingt immer genau die Grösse wohl sein. Denke mal, das variiert auch je nach zu erwartenden Untergrund. Und auch klar, dass das ganz schön matscht und quitscht. Irgendwo muss das ja alles hin.
So einfach nur eine Platte wird das auch nicht sein. Höchstens die Unterseite. Die Oberseite wird wohl Stegplatten tragen um die Kräfte abzuleiten.
Vermute auch mal, schon gleich am Anfang des Hochziehens wird das spassig sein weil sich die Platten regelrecht festgesaugt haben.

Auf alle Fälle dürfte aber das Problem der Kränkung (Pontonneigung) weitestgehend oder ganz weg sein. Da hätte ich jetzt am meisten Angst vor.

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Kranwemo


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Veröffentlicht 27.05.2016, 22:18 - 048 - in "Mammoet" - [13343]

Zitat:
Hebelmann postete
Was ich da fand mit den 125qm wird auch nicht unbedingt immer genau die Grösse wohl sein. Denke mal, das variiert auch je nach zu erwartenden Untergrund. Und auch klar, dass das ganz schön matscht und quitscht. Irgendwo muss das ja alles hin.
So einfach nur eine Platte wird das auch nicht sein. Höchstens die Unterseite. Die Oberseite wird wohl Stegplatten tragen um die Kräfte abzuleiten.
Vermute auch mal, schon gleich am Anfang des Hochziehens wird das spassig sein weil sich die Platten regelrecht festgesaugt haben.

Auf alle Fälle dürfte aber das Problem der Kränkung (Pontonneigung) weitestgehend oder ganz weg sein. Da hätte ich jetzt am meisten Angst vor.

Größe der Platten ist abhängig vom Schiff oder Ponton ... eben andere drunter machen wird schwierig , die sind fest verbaut und verschwinden während der Überfahrt im Rumpf um nicht unnötig Spritkosten oder Verlust von Geschwindigkeit zu verursachen . Das sind keine flachen Abstützplatten wie man sie so kennt .

Das hochziehen kann trotz Beinspülung schon mal über einen Tag dauern ...

Kränkung gibt es im Abgestütztem Zustand nicht .

Reiner

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