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Papa


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Veröffentlicht 15.01.2007, 23:21 - 000 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [1166]
Guten Abend!

Seit einiger Zeit verfolge ich die Diskussionen hier. Nun habe ich auch mal eine Frage zu der ich gern Eure Ansicht hören würde.

Ungefähr im Leistungsbereich der Sechzig- bis Achzigtonner verläuft bei den Kranherstellern die Grenze, bei der vom einmotorigen Kran zum zweimotorigen Kran ubergegangen wird, wo also der Oberwagen von einem zusätzlichen Motor angetrieben wird. Nun meine Frage: Warum verläuft die Grenze gerade in dem Leistungsbereich? Hat das technische Gründe? Und welche Vor- und Nachteile haben beide Konzepte jeweils? Ich hoffe Ihr teilt Eure Kenntnisse mit mir.

Papa

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Cranesupplier


36 Beiträge



Avatar von Cranesupplier
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Veröffentlicht 16.01.2007, 16:55 - 001 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [1173]
Hallo Papa,

Die Gründe dafür sind ganz einfach. Ab der genannten Größenordnung sind die Unterwagen-Motore zu groß für den Oberwagen dimensioniert. Das heißt, für den Oberwagenantrieb wird weniger Leistung gebraucht als für den Fahrantrieb. Wenn dann der Unterwagenmotor den ganzen Tag auf der Baustelle läuft, wird ziemlich viel überschüssige Energie durch den Auspuff gejagt. Darum bekommt der Oberwagen einen separaten Motor, damit der Spritverbrauch der Arbeitsleistung angepasst ist. Nachteil der zwei Motoren ist das höhere Gesamtgewicht. Außerdem gibt es mehr bewegliche Teile und damit mehr Verschleiß = höhere Betriebskosten.

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Digger


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Veröffentlicht 17.01.2007, 14:54 - 002 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [1178]
Das Argument mit dem Mehrgewicht halte ich für nebensächlich. Schließlich wird das wieder beim Ballast eingespart.
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Dieter Paslack

aus Hessen
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Avatar von Dieter Paslack
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Veröffentlicht 15.02.2007, 17:12 - 003 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [1280]
Ich halte die Krane mit Einmotorkonzept, die im Taxi-Kranbetrieb laufen, persönlich für besser. Mit einem Motor ist der ganze Betrieb einfacher. Es geht schon mit Kleinigkeiten wie tanken, Ölwechsel, Reparaturen, usw los.
___

Gruß

D. Paslack

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qwiddi

aus Norden
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Avatar von qwiddi
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Veröffentlicht 01.03.2007, 19:09 - 004 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [1329]
Hallo

aus Erfahrung neigen die 2 motorigen Krane zu weniger Anfälligkeiten,denn der komplette Hydraulikantrieb ist im Unterwagen und der muß durch eine Drehdurchführung zum Oberwagen.Genau hier ist auch die Schwachstelle, die werden nach einer gewissen Laufzeit undicht und sind sehr kostspielig. Faun hat den 60-Tonner mit 2 Motoren und die laufen ohne große Probleme 10000 Std., da kann ein Einmotorkran nur von träumen und ganz zu schweigen vom Dieselverbrauch

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TDKv
Dienstleister für Kranvermieter
aus Detmold
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Admin

Avatar von TDKv
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Veröffentlicht 14.05.2013, 22:29 - 005 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9084]
Ich hole das Thema mal wieder aus der Versenkung.

Bei mindestens zwei der großen Kranhersteller kommt das Einmotor-Konzept jetzt auch bei größeren Autokranen zum Einsatz. Liebherr hat gerade den LTM 1300-6.2 vorgestellt, der komplett nur über den Unterwagenmotor betrieben wird. Terex hat mit dem Explorer 5800 einen 220-Tonner auf der Bauma gezeigt, der ebenfalls nur über einen Motor angetrieben wird. Heißt das, dass die neuen Unterwagen-Motoren im Verbrauch näher an die kleineren Oberwagen-Motoren herankommen und sich damit die Gewichtseinsparung auch eher bezahlt macht?

Wie seht Ihr das?
___

Carsten Thevessen

Tabellenbücher, Mietkataloge & Schwertransport-Handbücher
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Der Beitrag wurde am 14.05.2013 um 22:29 Uhr von TDKv editiert.
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Kranfahrer-Meik
Berufskraftfahrer-Schwerlastautokrane/-KFZ-Mechaniker/-Autokranfahrer/-Aussendienstmitarbeiter-Einsatzplanung-Qualitätssicherung

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Avatar von Kranfahrer-Meik
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Veröffentlicht 15.05.2013, 11:17 - 006 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9090]

Zitat:
TDKv postete
Ich hole das Thema mal wieder aus der Versenkung.

Bei mindestens zwei der großen Kranhersteller kommt das Einmotor-Konzept jetzt auch bei größeren Autokranen zum Einsatz. Liebherr hat gerade den LTM 1300-6.2 vorgestellt, der komplett nur über den Unterwagenmotor betrieben wird. Terex hat mit dem Explorer 5800 einen 220-Tonner auf der Bauma gezeigt, der ebenfalls nur über einen Motor angetrieben wird. Heißt das, dass die neuen Unterwagen-Motoren im Verbrauch näher an die kleineren Oberwagen-Motoren herankommen und sich damit die Gewichtseinsparung auch eher bezahlt macht?

Wie seht Ihr das?

Es gibt genug Gründe für das ZWEIMOTORENPRINZIP, welches ich persönlich IMMER für das BESSERE halte, weil es einfach keinen Sinn macht, die grossen Unterwagenmotoren für den Oberwagenbetrieb einzusetzen.
Die aufgefürten Gründe mit Platzersparnis, und Gewichtsersparnis, halte ich für nicht ausreichend, da es wirtschaftlicher ist, einen dem Kranoberwagen angepassten Oberwagenmotor einzusetzen.

In der Vergangenheit haben viele die Erfahrung gemacht, das es besser ist, das Zweimotorenkonzept zu kaufen, weil die Kraftstoffverbräuche sich auf längere Sicht mit dem Einmotorenkonzept nicht rechnen.

Es wird jedoch für das eine , wie das andere Konzept, Befürworter geben.
Was wird denn schon durch den fehlenden Oberwagenmotor an Gewicht eingespart!??
Das ist doch verschwindent gering, zumal es als Ballast dem Kontergewicht wieder zugefügt wird.
Bei den heutigen Kraftstoffpreisen, wird sich ein Oberwagenmotor, mit geringerem Kraftstoffverbrauch, warscheinlich besser rechnen, als ein Unterwagenmotor mit höherem Verbrauch.
Bei Grossgeräten ist das jedoch wieder anders, und da gibt es andere Gründe für das EINMOTORENKONZEPT.
Wie qwiddi auch schon ausführte, neigen Krane wenn Sie älter werden, mit zwei Motoren, zu weniger Problemen und Reparaturen, welches auch wir immer wieder feststellen mussten.
Für mich persönlich, ist der Kran mit Oberwagenmotor klar im Vorteil.
___

Gruss

Kranfahrer-Meik
(...in der RUHE liegt die KRAFT!!)
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Der Beitrag wurde am 15.05.2013 um 11:25 Uhr von Kranfahrer-Meik editiert.
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DUDU


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Veröffentlicht 15.05.2013, 20:12 - 007 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9097]

Zitat:
TDKv postete
Ich hole das Thema mal wieder aus der Versenkung.

Bei mindestens zwei der großen Kranhersteller kommt das Einmotor-Konzept jetzt auch bei größeren Autokranen zum Einsatz. Liebherr hat gerade den LTM 1300-6.2 vorgestellt, der komplett nur über den Unterwagenmotor betrieben wird. Terex hat mit dem Explorer 5800 einen 220-Tonner auf der Bauma gezeigt, der ebenfalls nur über einen Motor angetrieben wird. Heißt das, dass die neuen Unterwagen-Motoren im Verbrauch näher an die kleineren Oberwagen-Motoren herankommen und sich damit die Gewichtseinsparung auch eher bezahlt macht?

Wie seht Ihr das?

Charsten, Terex und Liebher laufen hier Grove hinterher. Denn der GMK6400 ist bereits mit nur einem Motor ausgerüstet. Die Kraftübertragung vom Unterwagen zum Oberwagen läuft hierbei über eine hydraulische Welle. Die nicht benötigte Kraft/ Zylinder werden einfach abgeschaltet und nicht mit Kraftstoff versorgt. Somit wird auch kein überflüssiger Diesel verbraucht.
___

DUDU macht das schon!

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Kranfahrer-Meik
Berufskraftfahrer-Schwerlastautokrane/-KFZ-Mechaniker/-Autokranfahrer/-Aussendienstmitarbeiter-Einsatzplanung-Qualitätssicherung

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Veröffentlicht 15.05.2013, 21:51 - 008 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9098]

Zitat:
DUDU postete
Charsten, Terex und Liebher laufen hier Grove hinterher.











Bisher laufen doch alle Kranhersteller hinter Liebherr hinterher, wie die weltweite Nachfrage, sowie die gigantischen Verkaufs und Absatzzahlen seit Jahrzehnten eindeutig belegen.


___

Gruss

Kranfahrer-Meik
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DUDU


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Veröffentlicht 17.05.2013, 22:06 - 009 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9101]
Meik, da magst du ja sonst auch recht haben, aber mit dem Einmotorenkonzept, hat Grove mit dem GMK6400 als erster dieses Konzept in der Sparte Großkrane
umgesetzt. Und hier laufen in diesem Fall die anderen Hersteller wie Liebherr mit dem LTM 1300-6.2 und Terex Explorer 5800, Grove hinterher. Ich finde im eigentlichen auch, daß ein Kran ab der 90to Klasse zwei Motoren haben sollte. Aber machen wir uns mal nichts vor. Ein zweiter Motor ist immer ein gewisser Gewichtsfaktor. Und auf unsere Gewicht, achtet die Rennleitung in letzter Zeit verstärkt. Und auch die Genehmigungen werden ja leider nicht einfacher, sondern immer komplizierter und schwieriger (immer mehr dösige Auflagen). Hier ist das Einmotorenkonzept bestimmt auch interessant.
Liebherr hat seine Vorzüge und den besten Service. Aber Grove baut auch keine schlechten Maschinen. (Mal abgesehen von den Irrweg mit dem GSK !!!).
___

DUDU macht das schon!

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Kranfrank
Autokranfahrer , seit ü. 20 Jahren, seit 2009 Selbständig als Kransachkundiger/Mietkranfahrer
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Veröffentlicht 20.05.2013, 20:59 - 010 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9150]
Da ich ja auch hin und wieder mit WHV zu tun habe, kann ich DUDU nur zustimmen.
Ein anderes Thema bei der Frage nach ein oder zwei Motoren ist auch die mit den Emmisionswerten. Wenn man betrachtet, was für ein Aufwand betrieben wird, das der UW Motor die neuen Werte erfüllt, will man den Aufwand für den OW Motor natürlich nicht nochmal betreiben - auch wegen dem Gewicht...
Daher die Überlegungen zum Einmotorenkran GMK 6400

Grüße
der Kranfrank
___

Kranfrank

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Kranfahrer-Meik
Berufskraftfahrer-Schwerlastautokrane/-KFZ-Mechaniker/-Autokranfahrer/-Aussendienstmitarbeiter-Einsatzplanung-Qualitätssicherung

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Veröffentlicht 21.05.2013, 08:46 - 011 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9153]

Zitat:
Kranfrank postete
Da ich ja auch hin und wieder mit WHV zu tun habe, kann ich DUDU nur zustimmen.
Ein anderes Thema bei der Frage nach ein oder zwei Motoren ist auch die mit den Emmisionswerten. Wenn man betrachtet, was für ein Aufwand betrieben wird, das der UW Motor die neuen Werte erfüllt, will man den Aufwand für den OW Motor natürlich nicht nochmal betreiben - auch wegen dem Gewicht...
Daher die Überlegungen zum Einmotorenkran GMK 6400
















Grüße
der Kranfrank

So viele Vorteile hat das Einmotorenkonzept nun wirklich nicht.
Und das Gewicht und der Platz des Oberwagenmotors, kann nun wirklich nicht der Grund für diese Einmotorenbauweise sein.
Ich sehe den Sinn, Nutzen, und Vorteil dieser Einmotorenbauweise nicht so richtig.
___

Gruss

Kranfahrer-Meik
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Kranfahrer-Meik
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Veröffentlicht 21.05.2013, 08:50 - 012 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9154]

Zitat:
DUDU postete
Meik, da magst du ja sonst auch recht haben, aber mit dem Einmotorenkonzept, hat Grove mit dem GMK6400 als erster dieses Konzept in der Sparte Großkrane
umgesetzt. Und hier laufen in diesem Fall die anderen Hersteller wie Liebherr mit dem LTM 1300-6.2 und Terex Explorer 5800, Grove hinterher. Ich finde im eigentlichen auch, daß ein Kran ab der 90to Klasse zwei Motoren haben sollte. Aber machen wir uns mal nichts vor. Ein zweiter Motor ist immer ein gewisser Gewichtsfaktor. Und auf unsere Gewicht, achtet die Rennleitung in letzter Zeit verstärkt. Und auch die Genehmigungen werden ja leider nicht einfacher, sondern immer komplizierter und schwieriger (immer mehr dösige Auflagen). Hier ist das Einmotorenkonzept bestimmt auch interessant.
Liebherr hat seine Vorzüge und den besten Service. Aber Grove baut auch keine schlechten Maschinen. (Mal abgesehen von den Irrweg mit dem GSK !!!).

Den Gewichtsvorteil sehe ich nicht, da beim Einmotorenkran auch noch andere Bauteile verbaut werden müssen, um das zum Laufen zu bringen.
Und das Grove keine schlechten Krane baut, stimmt, aber ich habe mit der Marke auch so meine Erfahrungen gemacht, und für mich ist ein Liebherr, die bessere Wahl, und der BESSERE KRAN.
Aber wie schon gesagt, gibt es viele Gründe, die für oder gegen eine jeweilige Kaufentscheidung sprechen.
___

Gruss

Kranfahrer-Meik
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Kranfahrer-Meik
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Veröffentlicht 21.05.2013, 09:01 - 013 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9155]
Liebherr-Motoren-

Das Gewicht dieses Motors z.B. gibt Liebherr trocken mit 900-Kg an.
was für einen Gewichtsvorteil, soll das Einmotorenkonzept dabei haben??

http://www.liebherr.com/CP/de-DE/products_cp.wfw/id-17307-0

Wenn ein Kran zwei, oder drei mal Lackiert wurde, hat er schon einige hundert Kilo mehr an Farbe auf dem Rücken, und ich sehe wirklich keinen Gewichtsvorteil, bei einem Einmotorenkran, eher nur Nachteile.

Und wer auf seinem Kran gute Ausrüstung, Anschlagmittel, und ausreichend Abstützhölzer mitführt, hat auch beim Einmotorenkran keinen Gewichtsvorteil mehr.
___

Gruss

Kranfahrer-Meik
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Der Beitrag wurde am 21.05.2013 um 09:04 Uhr von Kranfahrer-Meik editiert.
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Festus
Feinmechaniker/Autokranfahrer
aus Mannheim
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Veröffentlicht 21.05.2013, 19:26 - 014 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9160]
Hallo @all,
also aus Erfahrung bei einem Liebherr 4 Achser mit ein-Motorenkonzept, weis ich! Der verbrauchte Sprit in 10 Jahren war der Wahnsinn.
Es ist immer erstaunlich, was für supertolle Erfindungen den Spritverbrauch senken. Zylinderabschaltung usw. Hallo, einen Sprit-leeren Kolben direkt an der Kraftquelle (Kurbelwelle) mit zu schleppen verbraucht ja fast keine Enrgie...
Und komischer Weise sind Ersparnisse immer nur am großen UW- Motor möglich. Der Oberwagenmotor bleibt ja seit der Erfindung unverändert..
Manchmal machte ich mir Gedanken, ob man den OW auch mit Heizöl betreiben darf?? (jetzt liest zwar der Zoll mit, aber was soll es, ist nur ein Gedanke lieber Zoll!!! Macht keiner.. ) Es ist ja kein Fahrmotor?

Oder wie oft ist auf Baustellen Strom für nen Kranbetrieb vorhanden? (wäre aber nur die Energieart getauscht)

Also aus Erfahrung weis ich, ein 300 Tonner macht meistens einen Hub am Tag. (grob überschlagen)
Oder wenn er mit Gitterspitze voll aufgerüstet ist, oder TDK's aufbaut, rennt die Winde ohne Ende. Es wäre halt mal Informativ die Betriebsstunden OW, Windenstunden und Wipzylinderstunden sowie die Betriebsstunden vom UW eines 10 Jahren alten Krans zu kennen. Dann könnte jemand mal ein wenig nachrechnen.

Da die Energieeinsparverbesserungen wie gesagt "nur" am UW möglich sind, halte ich die Begründungen für Augenwischerei. Das Gewicht denke ich schon eher! Wegen der Rennleitung. Und mehr Gewinn für den Kranbauer.
___

LG Festus

Unterschätze nie die Dummheit!! Sie greift dich immer und überall an!!

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Spot


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Avatar von Spot
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Veröffentlicht 21.05.2013, 19:50 - 015 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9161]
900kg sind aber auch schon Gewicht sind auch schon was. Und das nur ohne Öle und Wasser. Wenn die Öle und Wasser drauf sind, sind das bestimmt schon 1-1,2to.
Und nicht zu vergessen der weitere Dieseltank. Das sind 1-1,2to auf der Waage, die man sich weniger die Rübe zermatern braucht.
Aber ich selber finde auch, das ich einen guten Oberwagenmotor nicht missen will. Mal sehen, was Grove, Liebherr und Terex mit diesem Konzept für Erfolg haben.
___

Lass das mal den Pappa machen

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Kranfahrer-Meik
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Avatar von Kranfahrer-Meik
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Veröffentlicht 21.05.2013, 20:41 - 016 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9162]
@ Festus

Auch wir haben in der Vergangenheit die Erfahrung machen müssen, das z.B. beim Liebherr-LTM-1060/2, mit einem Unterwagenmotor, oder beim LTM-1080, der Kraftstoffverbrauch schon recht hoch war.
Beim Krupp-KMK-4070, mit einem Unterwagenmotor wurde die Gewichtseinsparung in Form von zusätzlichem Ballast auch wieder hinten drangehängt.
Wo ist also der Vorteil??

Die Verkaufszahlen der Krane mit Oberwagenmotor, sprechen bisher eine deutliche Sprache.

Da ich keine riesigen Vorteile des Einmotorenkonzepts sehen kann, bin ich ein Befürworter des Oberwagenmotors, der dem Kranoberwagen in seiner Leistung angepasst wird.
Der Kunde / Kranunternehmer wird mit seinem Kaufverhalten entscheiden, ob das Einmotorenkonzept in der Zukunft angenommen wird.
___

Gruss

Kranfahrer-Meik
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Der Beitrag wurde am 21.05.2013 um 20:47 Uhr von Kranfahrer-Meik editiert.
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KUHAM


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Veröffentlicht 24.05.2013, 02:15 - 017 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9183]
Also mein Terex hat im Uw sowie seperat am OW Adblue soviel zu den Emissonen.

Ich denke aber, das bei den Herstellern nur darum geht den Vk zu drücken. Sprich Preispolitik.

Viele brachten ein, daß das eingesparte Gewicht in form von Ballast wieder dazukommen, dem stimme ich zu.

Ich hab hier gelesen das einmotorige Krane besser bei der Wartung wäre.
Frage wer wartet dann die Verbindung zwischen dem Motor im Uw und dem Hydroantrieb im OW?????? bzw geht das dann wieder durch ne Drehdurchführung
und ist somit wieder ein Schwachpunkt der massive Probleme bereiten kann!!

Mal abwarten wie lang es so verbaut wird.
Öffter mal was neues Altes damit es nicht langweilig wird .
Lg Kuham


Der Beitrag wurde am 24.05.2013 um 02:18 Uhr von KUHAM editiert.
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Kranfahrer-Meik
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Avatar von Kranfahrer-Meik
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Veröffentlicht 24.05.2013, 10:01 - 018 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9185]

Zitat:
KUHAM postete
Also mein Terex hat im Uw sowie seperat am OW Adblue soviel zu den Emissonen.

Ich denke aber, das bei den Herstellern nur darum geht den Vk zu drücken. Sprich Preispolitik.

Viele brachten ein, daß das eingesparte Gewicht in form von Ballast wieder dazukommen, dem stimme ich zu.

Ich hab hier gelesen das einmotorige Krane besser bei der Wartung wäre.
Frage wer wartet dann die Verbindung zwischen dem Motor im Uw und dem Hydroantrieb im OW?????? bzw geht das dann wieder durch ne Drehdurchführung
und ist somit wieder ein Schwachpunkt der massive Probleme bereiten kann!!

Mal abwarten wie lang es so verbaut wird.
Öffter mal was neues Altes damit es nicht langweilig wird .
Lg Kuham

Ich bin ganz DEINER MEINUNG!
Wenn Krane älter werden, gibt es an der Schwachstelle Drehdurchführung erfahrungsgemäss öfter mal Probleme.
Ich persönlich halte von Kranen mit nur einem Unterwagenmotor nicht so viel.
Schauen wir mal, wie der Markt, und die Kunden, das annehmen.
___

Gruss

Kranfahrer-Meik
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TDKv
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Veröffentlicht 24.05.2013, 10:13 - 019 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9186]

Zitat:
Wenn Krane älter werden, gibt es an der Schwachstelle Drehdurchführung erfahrungsgemäss öfter mal Probleme.

Welche konkreten Probleme gibt es an der Drehdurchführung? Dauerhaften Verschleiß kann ich mir denken, aber was sonst noch? Wenn es "nur" Verschleiß wäre, dann gäbe es den doch am Oberwagen-Motor auch.
___

Carsten Thevessen

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Kranfahrer-Meik
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Veröffentlicht 24.05.2013, 11:42 - 020 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9187]

Zitat:
TDKv postete

Zitat:
Wenn Krane älter werden, gibt es an der Schwachstelle Drehdurchführung erfahrungsgemäss öfter mal Probleme.

Welche konkreten Probleme gibt es an der Drehdurchführung? Dauerhaften Verschleiß kann ich mir denken, aber was sonst noch? Wenn es "nur" Verschleiß wäre, dann gäbe es den doch am Oberwagen-Motor auch.

Drehdurchführungsprobleme sind z.B.
Ölundichtigkeiten, Druckverlust, Ölverlust, elektrische Probleme mit den Schleifringen, Schleifkontakten, ect.
Dadurch resultierend, eingeschränkte Funktionsfähigkeit des Oberwagens.
Um so mehr Funktionen durch eine Drehdurchführung geleitet werden müssen, treten mit zunehmendem alter und Betriebsstunden abhängig, Probleme auf.
___

Gruss

Kranfahrer-Meik
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Der Beitrag wurde am 24.05.2013 um 11:43 Uhr von Kranfahrer-Meik editiert.
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KUHAM


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Veröffentlicht 26.05.2013, 21:12 - 021 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9207]
Das Problem dabei ist auch das die Drehdurchführung nicht gerade Billig ist um nicht zu sagen sauteuer und ungern getauscht wird. Wogegen beim Owmotor kleinigkeiten gleich mal rep. werden. :-P
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TadanoTiep

aus Niederlande
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Veröffentlicht 15.10.2013, 09:46 - 022 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [9863]

Zitat:
Kranfahrer-Meik postete

Zitat:
DUDU postete
Meik, da magst du ja sonst auch recht haben, aber mit dem Einmotorenkonzept, hat Grove mit dem GMK6400 als erster dieses Konzept in der Sparte Großkrane
umgesetzt. Und hier laufen in diesem Fall die anderen Hersteller wie Liebherr mit dem LTM 1300-6.2 und Terex Explorer 5800, Grove hinterher. Ich finde im eigentlichen auch, daß ein Kran ab der 90to Klasse zwei Motoren haben sollte. Aber machen wir uns mal nichts vor. Ein zweiter Motor ist immer ein gewisser Gewichtsfaktor. Und auf unsere Gewicht, achtet die Rennleitung in letzter Zeit verstärkt. Und auch die Genehmigungen werden ja leider nicht einfacher, sondern immer komplizierter und schwieriger (immer mehr dösige Auflagen). Hier ist das Einmotorenkonzept bestimmt auch interessant.
Liebherr hat seine Vorzüge und den besten Service. Aber Grove baut auch keine schlechten Maschinen. (Mal abgesehen von den Irrweg mit dem GSK !!!).

Den Gewichtsvorteil sehe ich nicht, da beim Einmotorenkran auch noch andere Bauteile verbaut werden müssen, um das zum Laufen zu bringen.
Und das Grove keine schlechten Krane baut, stimmt, aber ich habe mit der Marke auch so meine Erfahrungen gemacht, und für mich ist ein Liebherr, die bessere Wahl, und der BESSERE KRAN.
Aber wie schon gesagt, gibt es viele Gründe, die für oder gegen eine jeweilige Kaufentscheidung sprechen.

Hi I'm new here.
Working for the last 18 years with cranes. I'm from The Netherlands. I can read and speak German, but lost a bit my writing skills. I hope this is no problem.

Maybe a Liebherr is better, but the best crane is still a Tadano (either from japan or Germany). :-) Easy and comfortable to operate and (esspcially the Tadano's from Japan) utterly reliable. No match for that

Concerning one engine and two engine concepts. Not everyone is just following Liebherr or Grove (in this case) blindly. Tadano state that so far they see no advantage for single engine crane from 4 axle machines and up. Contrary they say 2 engine crane is better. Less problems, lower fuel consumption.
As we all know the rortary joint (R/J) is a waek point. It's a mechanical parts that just wears out and starts to leak (it's not a matter of if, but when). And if you have to feed all that oil for those big machines through the R/J doesn't make things better.
Weight is also not a true reason. The ATF 400G-6 is stronger and lighter than the GMK6400, and the ATF 400G-6 has 2 engines and a stronger boom.
To my oppinion it's all about lowering production costs at customers expense. An engine is an expensive item to purchase as crane manufacturer. So, it's interesting to reduce such expensive items, as it will reduce production costs. The downside ill be born by the customer: price for the crane is the same, load chart is not better, fuel consumption is higher, and maintenance is higher.

Just my oppinion.
___

I can read and speak German, but lost my ability to write German

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KranundBF3Fahrer


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Avatar von KranundBF3Fahrer
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Veröffentlicht 16.02.2014, 15:53 - 023 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [10421]
Brauch man dann eigentlich auch 2X teure und schwere Abgasreinigung?
Was wiegt eine Euro 6 Reinigungsanlage?
Chris

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Kranfahrer-Meik
Berufskraftfahrer-Schwerlastautokrane/-KFZ-Mechaniker/-Autokranfahrer/-Aussendienstmitarbeiter-Einsatzplanung-Qualitätssicherung

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Avatar von Kranfahrer-Meik
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Veröffentlicht 05.03.2014, 20:31 - 024 - in "Ein Motor oder zwei Motoren?" - [10584]

Zitat:
Spot postete
Ich denke mal, das das Einmotorenkonzept sich auf kurz oder lang bei Liebherr auch durchsetzen wird. Denn auch Liebherr hat das Problem mit der neuen Euromot, wo der nur im Standgas arbeitet, daß die Adblue einspritzung noch nicht statt findet. Dieses Problem haben alle Hersteller.

Meine Meinung zum Einmotorenkonzept kennst du!
Es ist absoluter Blödsinn, mit dem Unterwagenmotor den Kran zu betreiben.
___

Gruss

Kranfahrer-Meik
(...in der RUHE liegt die KRAFT!!)
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